Vincent (Eugen Bauder) und Julia König (Eva Loebau) (c) X Verleih AG

Einsamkeit, Sex und Mitleid

Eine provokante Gegenwartsanalyse von Lars Montag und Mit-Drehbuchautor Helmut Krausser.

Es ist ein Film zum Fürchten, und das, obwohl sich Einsamkeit, Sex und Mitleid so gar nicht dem Horrorgenre zuordnen lässt. Das auf der Leinwand lebendig gewordene Sittenbild der heutigen Städter beschreibt eine große Bandbreite an Ängsten. Dazu gehört auch, allein zu bleiben. Gleichzeitig jedoch stellt sich hier die große Frage, wie denn ein Zusammensein funktionieren soll, wenn jeder als etwas Besonderes und Einzigartiges von den anderen wahrgenommen und auch so behandelt werden will. Am Ende singen die Filmfiguren einen Song von der »kollektiven Individualität«. Jeder ist so einzigartig wie jeder andere auch – also irgendwie dann doch wieder Durchschnitt?

Diemuth Schmidt

 

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Start: 4. Mai

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