Karl Millner, »Vorderer Gosausee mit Dachstein« (c) Städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau, München. Dauerleihgabe der Christoph Heilmann Stiftung

Der Beginn der Bilderflut

Unter dem poetischen Wort »Bildschön« präsentiert das Lenbachhaus seine Bestände der Kunst des 19. Jahrhunderts in einer zeitgemäß modernen Interpretation.

Die Industrialisierung und Säkularisierung fast aller Lebensbezüge, der sich verschärfende Gegensatz zwischen Metropole und Provinz und ein stets wachsender Bilderhunger sind Entwicklungen, die im 19. Jahrhundert angestoßen wurden und bis heute andauern. Welche Auswirkungen hatten diese Phänomene auf die Kunstproduzenten? Auf welche neuen Bedürfnisse reagierten sie? Durch die Fotografie und neue Repro-Verfahren wurden Bilder billiger. Es entstanden neue Motive, von denen sich manche zu Klischees entwickeln sollten (Gebirgssee, Sommerfrische). Die Maler verließen die Enge des Ateliers und entdeckten die Natur. Kuratorin Susanne Böller befasst sich mit diesen Veränderungen.

Rüdiger Heise

 

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Di 10-20 Uhr, Mi-So 10-18 Uhr, Lenbachhaus, Luisenstr. 33.

Informationen: Tel. (089) 23 33 20 00.

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