Einer der fünf Protagonisten: Manfred Zapatka (c) Julian Baumann

Konspirative Treffen

Mit »Insgeheim Lohengrin«, einer Inszenierung von Alvis Hermanis,
kehrt das Residenztheater ins Cuvilliéstheater zurück.

Die Idee zu dem Theaterprojekt Insgeheim Lohengrin ist entstanden zu einer Zeit, als der Regisseur Alvis Hermanis noch davon ausgegangen ist, dass er womöglich Richard Wagners romantische Oper Lohengrin 2018 bei den Bayreuther Festspielen inszenieren würde. Seine Bayreuth-Pläne hat der Lette inzwischen jedoch aufgegeben. Und das bewahrt Insgeheim Lohengrin womöglich davor, nur als eine Art Fingerübung wahrgenommen zu werden, als ein Nebenbei-Projekt der Operninszenierung.

Insgeheim Lohengrin ist eine Auseinandersetzung mit Wagners Oper und der Frage, in welchem Verhältnis dieser Stoff zu unserer heutigen Gesellschaft steht. Hermanis probt dieses Stück, das noch gar keines ist, nun am Münchner Residenztheater mit fünf Schauspielern. Sie alle, dazu der Dramaturg Götz Leineweber sowie posthum der Komponist Richard Wagner sind die Autoren dieses Theaterabends. 

Stefan Fischer

 

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Premiere am 5. Mai, 19.30 Uhr, Cuvilliéstheater.
Karten: Tel. (089) 21 85 19 40

 

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